Montag, 27. August 2012

Schultütengeheimnisse 2 oder "Die Geschichte von Uli"


Als ich in die Schule kam, befand sich in der Spitze meiner Schultüte ein kleiner, von meiner Mutter gehäkelter Fehlerteufel. Es war der Fehlerteufel aus meiner Lesefibel. Meine Mutter hatte ihn frei nach dem Bild auf der Fibel gehäkelt. Ich hätte ihn fast übersehen, weil er in der Spitze feststeckte und mein Vater machte mich darauf aufmerksam, dass ich noch nicht alles aus der Schultüte ausgepackt hätte...
Ich hatte Uli - so hieß der kleine Fehlerteufel - sehr lieb und so kam er natürlich mit in die Schule. Auch in den Pausen war er dabei. Leider geschah es, dass ich Uli in einer Pause in der Schultoilette vergaß. Ich merkte es zwar recht schnell, aber als ich ihn holen wollte, war Uli verschwunden. Ich war sehr traurig und meine Eltern sehr sauer. Zur Strafe bekam ich keinen neuen Uli gehäkelt (was mir bis heute nachhängt). 
Uli sah so aus:


Es war klar, dass auch meine Kinder einmal ein gehäkeltes Etwas in der Spitze ihrer Schultüte vorfinden sollten. Als vor zwei Jahren mein großer Sohn eingeschult worden ist, fand er dieses kleine Wesen.


Da er die Geschichte von Uli kannte, nannte er seinen Drachen ebenfalls Uli. 

Auch in der Schultüte meiner Tochter befand sich ein gehäkteltes Wesen.




Darf ich vorstellen? Die kleine schlaue Eule!
Bei Sonne sitzt sie gern auf einem Baum, 
mal mit Hut, 


mal ohne Hut.


Schon früh kam es zu ersten Annäherungsversuchen zwischen Uli und der kleinen schlauen Eule. Gegenseitig statteten sie sich die ersten Besuche ab.




Mittlerweile mögen sich die beiden recht gern.


Und wenn Uli ganz lieb fragt,...


... dann darf er auch mal Eulchens Hut aufsetzen.

Die Anleitung für den kleinen Drachen stammt von AmigurumiParadise.
Die Anleitung für die kleine Eule stammt von Creadoo (hier).
Die Anleitung für den Hut der kleinen Eule und Vorlage für die Farbauswahl stammt von Bettys Creations (hier).


Herzliche Grüße
Cordula


Montag, 20. August 2012

Schultütengeheimnisse 1











Hier lüfte ich das erste "Schultütengeheimnis"! 
In der Schultüte befand sich "Enny Hiri", die kleine Zählmaus, nach einem Freebook von hier. Und für den Fall, dass die Nase mal läuft, gab es noch ein passendes Tatüta, nach einer Anleitung von hier.

Um ein weiteres selbstgemachtes Schultütengeheimnis geht es im nächsten Post. Einen kleinen Teaser zeige ich vorab. Vielleicht habt ihr ja eine Idee, was es sein könnte - wer dabei war, darf aber nicht petzen!



Herzliche Grüße
Cordula


Freitag, 17. August 2012

Einschulung - Tischdeko und Kuchen

... hieß es am Dienstag zur Einschulung unseres Mittelkindes. 

Nach einem Gottesdienst, einer Begrüßungsfeier in der Turnhalle der Grundschule und der langersehnten ersten Schulstunde ging es zu uns nach Hause. Natürlich musste zunächst ein Blick in die Schultüte geworfen werden, bevor wir essen durften. 

An der Tischdeko war das frischgebackene Schulkind maßgeblich beteiligt, hatte es doch die Farben der kleinen Schultüten ausgewählt und die meisten davon ausgeschnitten. 

Für die Gäste befand sich in jeder der kleinen Schultüten eine kleine Überraschung, die sie am Ende des Tages mit nach Hause nehmen durften.

Die Verzierung des Schultütenkuchens haben die beiden großen Kinder übernommen. Für den Kuchen haben wir einen einfachen Marmorkuchenteig hergestellt und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gebacken. Die Größe des Backbleches habe ich zuvor mit einem Papier abgenommen und eine Schultütenvorlage erstellt. Diese habe ich auf den Kuchen gelegt und am Rand ausgeschnitten. Die einzelnen Teile wurden auf einen mit Alufolie abgedeckten Spiegel gelegt. Anschließend wurde der Kuchen mit Kuvertüre überzogen und mit "Schnickschnack" verziert.


(Kleines Memo an mich: Beim nächsten Mal unter den Rand des Kuchens Backpapier legen und nach dem Erkalten der Glasur wegziehen - dann bleibt die Unterlage schön "sauber" - fällt hier ja nicht so auf ;-))


Und welche selbst hergestellten Kleinigkeiten sich in der Schultüte befanden, zeige ich in den nächsten beiden Posts.



Herzliche Grüße
Cordula


Freitag, 10. August 2012

Kindergeburtstag

"Mama, ich könnte doch einen Glitzergeburtstag feiern!" sagte das Mittelkind. Leider kamen mir die "glitzerndsten" Ideen erst zwei Tage zuvor. Deshalb sahen unsere Einladungen so aus:


Nicht sehr glitzernd, aber mit den Stoffen auch ganz schön, wie wir fanden.

Am Geburtstag selbst glitzerte es aber dann doch!


Leider wurden die leckeren Cake Pops von den Kindern verschmäht und nun müssen dürfen mein Mann und ich uns ranhalten. Ja, so geht es manchmal...
Die Geburtstagsgäste durften sich auch ein glitzerndes Mitgebsel basteln, indem sie Muggelsteine auf ein Teelichtglas vom Schweden klebten. Dazu haben wir eine Heißklebepistole mit Niedrigtemperatur benutzt. So konnten die Kinder selbst ran, ohne dass es Brandblasen gab. 
Leider haben wir von den Ergebnissen kein Foto gemacht. 

Und hätte ich etwas früher "glitzernde" Ideen gehabt, dann hätte die Einladung vielleicht so ausgesehen:


 Da sich die Geburtstagsgäste an einem gemeinsamen Geschenk fürs Geburtstagskind beteiligt haben, unterschrieben sie auf dieser Karte, um eben auch gemeinsam zu gratulieren. 

So, und nachdem der Kindergeburtstag nun geschafft wäre, geht es nun frisch und fröhlich an die Vorbereitung der Einschulung in der nächsten Woche. 

Herzliche Grüße
Cordula



Dienstag, 7. August 2012

Große Ereignisse


Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!


Aber zuvor ist noch der Kindergeburtstag zu feiern...

Herzliche Grüße
Cordula


Montag, 6. August 2012

Knistertücher


Für zwei kleine Babyjungen sind als Begrüßungsgeschenke Knistertücher entstanden. Herzlich Willkommen, Julius und Marlin!

Nachdem wir selbst für unser kleinstes Feenkind ein Knistertuch geschenkt bekommen haben und dieses als erstes Spielzeug schon bald in Aktion genommen werden konnte, wollte ich unbedingt auch solche Tücher nähen und verschenken.

Auf dem letzten Stoffmarkt suchte ich mir die Stoffe und Bänder zusammen. Ich hatte etwas Sorge, ob es mir überhaupt gelingen würde, zusammenpassende Stoffe (und dann auch noch Bänder!) an verschiedenen Ständen zu finden. So ging ich - mit allen drei Kindern im Schlepptau - erst einmal den ganzen Stoffmarkt ab, der zum Glück überschaubar war. Für den Dinostoff konnte ich mich als erstes entscheiden. Die Auswahl der Rückseite dauerte dann nochmal eine ganze Weile und weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich eben zwei verschiedene Stoffe gewählt. Auf dem Rückweg fand ich an einem der ersten Stände dann noch die Dinobänder - perfekt! 
Und ich habe ausreichend Stoff und Bänder, um noch viele Knistertücher für kleine Jungs herzustellen. Sollte jedoch ein Mädchen kommen, geht der Stress wohl von vorne los...

Herzliche Grüße
Cordula